Informationen für die Kleingartenanlagen der Stadt Monheim am Rhein

Nach Rücksprache mit dem Gartenamt der Stadt Monheim am Rhein umfasst das Kontaktverbot kein Betretungsverbot unserer Kleingärten.

Die einzelnen Parzellen dürfen weiterhin von den Pächtern betreten und bewirtschaftet werden.

Die Kleingartenanlagen dürfen auch für Besucher offen gehalten werden.

Personen, die mit den Pächtern in einer häuslichen Gemeinschaft leben (Ehepartner, Lebensgefährten und deren Kinder) dürfen die Parzelle betreten.

Sind Pächter/-innen z.Zt. nicht mehr in der Lage ihren Garten aus Alters- oder Krankheitsgründen zu bewirtschaften, dürfen auch deren Kinder die Gärten zur Bewirtschaftung betreten.

Sollten einzelne Pächter oder Besucher der Anlagen sich nicht an die Regierungsvorgaben (s.u.) halten (Grillpartys mit mehreren oder fremden Personen, Personenansammlungen o.ä.) rufen Sie das Ordnungsamt oder die Polizei an.

Bitte informieren Sie Ihre Vereinsmitglieder per Aushang, whatsapp, E-Mail usw.

und denken Sie bitte daran:

Keine Versammlungen oder Sitzungen bis auf Weiteres durchführen

Keine Gemeinschaftsarbeit

Vereinsgeräte sollten nicht mehr vermietet werden

Keine Frühlingsfeste

Denken Sie an die Mindestabstände

Keine Vermietungen der Vereinsheime

 

22.03.2020

Kontaktverbot in NRW - Auswirkungen für unsere Kleingärtner

COVID-19 stellt uns alle vor beispiellose Herausforderungen. Der Vorstand beobachtet die Situation im Sinne unserer Gartenfreundinnen und -freunde, sehr genau. Unser aller Gesundheit und Sicherheit haben dabei höchste Priorität!

Das Kontaktverbot in Deutschland und die dazu erlassene Rechtsverordnung für NRW wurde heute bekanntgegeben.

Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die nordrhein-westfälische Landesregierung Ansammlungen ab zwei Personen in der Öffentlichkeit. Ausgenommen von dem Verbot sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Außerdem würden per Rechtsverordnung alle Restaurants und Gaststätten bis zum 19. April geschlossen. Friseure, Massagesalons und Tattoo-Studios, bei denen Menschen eng aufeinander treffen, müssten ebenfalls schließen. Ein komplettes Ausgangsverbot gibt es somit nicht.

NRW setzt damit die Linie um, auf die sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz verständigt hatten.

Ausgenommen von dem Verbot sind Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen - sie dürfen auch weiterhin gemeinsam auf die Straße. Auch dürfen minderjährige und unterstützungsbedürftige Personen begleitet werden. Ausnahmen gelten zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.